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Der EID-Bus

Allgemeines

Der EIB-Bus steht in direkter Konkurrenz zum LON, was auch bedeutet, das sich EIB und LON bei den Vor- und Nachteilen sowie bei der Akzeptanz und bei den Empfehlungen sehr ähneln. Das Einsatzgebiet von EIB (European Installation Bus) ist in erster Linie die Gebäudeautomatition. Ein Ziel des EIB-Projektes ist es, durch ein offenes Design von Herstellern unabhängig zu sein, so daß Geräte unterschiedlicher Firmen miteinander kommunizieren können. Derzeit gibt es weltweit über 120 Gerätehersteller für der EIB-Bus.

Durch die geringe Geschwindigkeit von 9600 Bit/s ist der EIB-Bus nicht für Zeitkritische Regelaufgaben zu verwenden.

Aufgabenbereiche

Einsatz findet der EIB unter Anderem in folgenden Bereichen:

Topologie

Die Topologie kann Linien-, Stern- oder Baumförmig sein. Der Buszugriff erfolgt auch hier in Multi-Master-Betrieb, es können unter Berücksichtigung einiger Einschränkungen bis zu 11000 Teilnehmer in einem Netz hängen:

Darüber hinaus können aber auch noch ganze Netze über Gateways miteinander kommunizieren.

Durch den Einsatz einer einfachen Zweidrahtleitung bleibt das Netz einfach erweiterbar, ein einzelnes Bussegment darf bis zu 1000m lang sein.

Geschwindigkeit

Mit seine bescheidenen 9600 Bit/s liegt der Bus im unteren Segment und eignet sich nicht zum Erfassen von tausenden Messwerten pro Sekunde, sondern ist eher für das Reagieren auf externe Einflüsse ausgelegt.

Der Bus liefert keine Echtzeitinformationen. Auch bei der Übertragung von großen Datenmengen erreicht der EIB schnell seine Grenzen.

Sicherheit

Der EIB-Bus erfüllt die Sicherheitsrichtlinie SELV (Safty Extra Low Voltage) gem. DIN VDE 0100 T410. Die Leitung darf gemeinsam mit der Netzleitung verlegt werden, ohne daß es eine Beeinträchtigung gibt.